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Nach 7 Tagen intensiver Betreuung.

Lieschen wog  1000 g, wankte aber noch vor Schwäche. Ihre Haut war entzündet, mit juckenden Pusteln übersät. Harn und Kot  konnte sie nicht halten. Durchfall war verantwortlich für den Wasserverlust.  Und gerade   das Fressen wurde zur Qual. Fraß Lieschen panisch vor Hunger zu große Mengen, bekam sie schlimme Bauchkrämpfe.

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Ein   Klinikaufenthalt in Birkenfeld verbesserte Ihren Zustand erheblich.

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Nach weiteren 3 Monaten  Pflege konnten wir davon

ausgehen, dass Lieschen über den Berg war.

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Nach ca. 7 Monaten

NOTRUFER


In mir ist immer

ABSCHIED:

WIE EIN ERTRINKENDER

DESSEN KLEIDER

VON MEERWASSER SCHWER SIND

SEINE LETZTE LIEBE

EINER KLEINEN WOLKE SCHENKT.


IN MIR IST IMMER

GLAUBE,

ALS SEI DAS GOLDENE SEIL

WER ES AUCH AUSWIRFT

DEM NOTRUFER

HEILIG

GESCHULDET.



EIN GEDICHT VON HILDE DOMINE




Und wollten wir ihr Wesen beschreiben,

so setzten wir ihr Durchsetzungsvermögen

sicher an erste Stelle. Sie war es, die den

Kämpf ums Überleben nicht aufgab.

An zweiter Stelle wäre ihre fröhliche Art

zu erwähnen.


Anhänglich, aufmerksam und manchmal

sogar richtig kess. Absolut liebenswert !

Lieschen  hatte von Beginn an eine Behinderung durch instabile Kniegelenke.  Als Ihr vor über einem Jahr das Laufen fast unmöglich wurde, brachten wir sie zu Thomas Weigel. Er fertigte die erste Mini Kniebandage für das rechte Hinterbein. Ab da war die Welt wieder in Ordnung. Liesel lief nicht, sie rannte  vor Freude!!

Nun, nach so vielen km fiel die Bandage der Spielfreude unserer Bella zum Oper. Sie zerkaute  das kostbare Teil bis zur Unbrauchbarkeit.

Schnell klebten wir ... was noch zu kleben war und ließen eine neue Schniene anfertigen.

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Ein paar Tage später kam die Minibandage per Post. Wir befestigten sie mit einem weichen Band über den Rücken ( unsre eigene Erfindung schon bei der ersten Bandage ... rein zur Sicherheit ).


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Liesel mit Emma (beim Mini- Treff auf dem Hundeplatz in Lorich). Endlich wieder  richtig laufen. Ein Danke an Herrn Weigel ! www.petsupport.de

Foto  12 und 13

Liesel im Schnee.

Vor knapp 2 Monaten kränkelte Liesel arg. Sie

verlor Gewicht und magerte trotz gutem Hunger

stetig ab. Alle Versuche dem entgegen zu

wirken blieben ohne Erfolg. Wir waren sehr

traurig. Jedes Gramm weniger an diesem eh so

kleinen Hundchen bedeutete: weniger Kraft zum

Laufen. Kein Laufen bedeutete - schlechte

Darmtätigkeit. Wieder einaml fuhren wir mit Liesel

zu unserem Heilpraktiker für Tiere

Herr Moessner. Dieser Mann hat schon

Unglaubliches für unglaublich viele Tiere geleistet!

Und er konnte helfen !! Liesel erholte

sich in großen Schritten. Ist wieder bei Ihrem alten

Gewicht. 1250g.



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Liesel kommt immer mehr zu Kräften. Sie baut wieder Muskeln auf und kann nun endlich den  Roller benutzen. Am 24.12. lief sie in der Tat 15 Minuten quer durch unser Haus. Wir waren begeistert. Langsam werden wir die Minuten steigern. Den Rollstuhl ließen wir im Herbst auf Anraten unserer Tierphysiotherapheutin Sabine Fischer für Liesel anfertigen. Wir führen zu Herrn van den Boom,  Rehartechnik für Tiere. Der Sinn des Ganzen lag in der Schonung ihrer Wirbelsäule bzw. Bandscheiben.  Die Fehlbelastung formte schon sichtlich einen krummen Rücken.




















Eine tolle Sache, hat man sich optisch und emotional erst einmal daran gewöhnt. Das aber ging bei uns sehr schnell, angesichts der glücklich sausenden Liesel.

Diesen Rollwagen hat Markus van den Boom gebaut.  Es gab und gibt immer wieder Menschen, die Liesel das Leben lebenswert machen.  Künstler, die mit ihren Leistungen kleine Wunder wahr machen. Der Tag des NIE WIEDER LAUFEN KÖNNENs ist somit noch einmal in die Ferne gerückt. Danke Herr van den Boom!!

Liesel verstarb in den Armen Ihrer Menschen.

Sie hinterläßt  so viel Wärme und Erinnerungen  an Momente  der Hoffnung, des Kampfes und des Sieges. Liesel war ein unglaublich liebenswertes kleines Energiebündel mit starkem Wille. Ihr Auftrag war das Leben.