Wenn Angst überwältigt ...


Die kleine  Michlings-Hündin kam nach dem Tod ihres Besitzers in ein Tierheim. Dort verhielt sie sich sehr zurückhaltend, scheu und ängstlich. Als wir die Hündin kennen lernten lief ihre stets eingezogene Körperhaltung auf. Sie hatte große Angst. Ihre Augen standen dauernd weit offen.

Wir entschieden und Püppchen zu übernehmen weil sie zu diesem Zeitpunkt sehr abgemagert war, nur schlecht laufen konnte und bereits an Krebs (mehrere Mamatumore) erkrankt war. Für uns war es unscher zu erraten wie es um die Vermittlungschancen eines alten und so kranken Hundes stand.




















Epilepsie ist eine plötzlich einsetzende Funktionsstörung des Gehirns. Von Bewusstseinsstörungen und abnormen Bewegungsabläufe, Speichelfluss und Zittern gekennzeichnet. In dieser Lage galt es Ruhe und Nerven zu bewahren. Die Länge der Anfälle hing von mehreren Faktoren ab. Darüber erhielten wir schnell eine Übersicht.

Angst vor Neuem, vor Veränderung und Ungewissem ... in Bezug auf Menschen ... waren bei Ihr also deutliche Auslöser der Anfälle. Jetzt konnten wir beginnen . Wir setzten homöopathiesche Mitteln ein und mit ein wenig Geduld und Rücksichtsnahme arbeiteten wir an der Gewöhnung.















 
 

Auf ihrer Pflegestelle angekommen entpuppte sich die kleine Hündin als zartes, rücksichtsvolles und überaus liebenswertes Seelchen. Ganz schnell hatte sie die Herzen aller im Haushalt lebenden Hunde erobert und bereits nacht einem Tag galt sie als akzeptiert. Nur die Menschen, die  machten ihr Angst. Genau genommen, wechselnde Gestalten ... das was wir Besucher nennen.

Sobald sich die Zahl der im Haushalt lebenden Personen veränderte bekam sie am darauf folgenden  Tag einen Krampfanfall. Dieser entpuppte sich schnell als Epilepsie.


Bereits der zweite Besucher, eine Mitfahrerin im Auto, löste den zweiten, diesmal noch heftigeren,  Anfall aus.


In solchen Situationen bekam sie auch diesen typischen Buckel und das Gehen wurde ihr unmöglich. Speichel floss über ihr Fell und die Pupillen standen weit und starr.

Püppchen bekommt keine anderen  Medikamente gegen Epilepsie.  Wir sind glücklich und dankbar das hier die auslösenden Faktoren und die passenden Gegenmaßnahmen so klar auf der Hand lagen. Püppchen ist seit vielen, vielen  Wochen anfallsfrei. Sie kennt inzwischen die wichtigsten Besucher ihrer / unserer guten Stube. Ergebnis: kein Problem mehr. 

Auf ihre Krebserkrankung stellten wir uns mit entsprechender Ernährung, Nahrungsergänzungsmitteln (pflanzlicher Herkunft) und homöopatischen Mitteln ein.

Was auch immer die Zukunft bringen mag, diese Hündin hat bis heute alle Hilfestellungen dankend angenommen. Sie ist fit und munter, genießt die Nähe der Hundefreunde und die der  Menschen in ihrem Umfeld.




















                       Püpchens Patin: S. Breuer









                        Weitere Fotos. S. Breuer, D. Gehlen