Ein Opi zum verlieben...


Chic trafen wir in einem Tierheim und wir erfuhren, das seine Besitzerin gestürzt war und nicht wieder in den eigenen Haushalt zurück  konnte. Alle trauerten mit Chic, denn  in diesem Heim war er vor 2 Jahren schon einmal abgegeben worden. Wie traurig für den Kleinen, das er auch dieses mal keine Stelle auf Lebenszeit gefunden hatte. Es ist schwer mit 14 Jahren ein neues Zuhause zu finden. Nicht selten ist das Tierheim die letzte Station für Hundeseniorinnen/en. Wir nahem ihn auf und nun lebt er in einer Pflegestelle unseres Vereins. Chic hat sich dort schon gut eingelebt und beachtet man seine Wünsche und Abneigungen, so ist er ein entzückender Opi. Katzen findet er nicht gut, die verjagt er veghement. Das Tagebuch zu Chic befindet sich im Aufbau, wir bitten um etwas Geduld.
















Hallo mein Name ist Chico, ich wohne seit ein paar Wochen bei meiner Pflegefamilie. Die letzten Jahre hatte ich ein schönes Zuhause, leider ist meine Besitzerin schwer erkrankt und so brachten sie mich schweren Herzens wieder ins Tierheim.

Zum Glück kamen gleich wenige Tage später zwei Frauen vom Tierschutzverein Augenblick und nahmen mich wieder mit. Ihnen war es egal, dass ich alt (14 Jahre) bin, schlecht sehe und schwerhörig bin. Außerdem habe ich Arthrose in den Knochen, sagt der Tierarzt. Aber ich bin trotzdem noch ein sehr rüstiger Rentner und laut meiner neuen Pflegefamilie ein richtiger Schatz. Wenn auch mit einem ziemlichen Dickkopf. Aber ich bin ja schließlich ein Jack Russel und das merkt man auch.

Inzwischen habe ich mich ganz gut in der Pflegestelle eingelebt. Dort habe ich es richtig gut, denn ich lebe dort mit drei Hundedamen im Haus. Die sind echt nett zu mir. Besonders mag ich die Hundedame, die in der unteren Etage wohnt. Sie ist noch richtig jung und riecht soooo gut. Da vergesse ich glatt mein Alter.




















Am Anfang musste ich noch vieles kennen lernen. Den Teich im Garten mit den Goldfischen fand ich besonders toll. Aber Fische fangen scheint doch nicht so einfach zu sein. Habe mich voll bemüht, aber es gab kein Fisch, nur ein nasses Fell, bin nämlich in den Teich gefallen. Zum Glück war es an dem Tag sehr warm und Algen sollen ja gut für die Haut sein. Jetzt hab ich das Fischen aufgegeben. Beobachten ist auch ganz nett.


Am liebsten schmuse ich mit meiner Familie oder halte sie durch meine Spielaufforderungen davon ab zum Beispiel die Spülmaschine ein- oder auszuräumen. Mein Lieblingsspielzeug ist der „Herr Fischer“ ein tolles Teil, das quietscht sogar manchmal. Außerdem liebe ich meinen Knochen, den meine Pflegemutter immer mit Leberwurst füllt. Mhm, lecker!!!














Was ich gar nicht leiden kann ist: wenn ich mich schmutzig gemacht habe, dass ich dann abgewischt werde. Geht gar nicht!!!

Ansonsten jage ich gerne andere Tiere, wenn sie mal irgendwo auftauchen, aber leider bleibt die Katze vom Nachbar meistens hinterm Zaun.


So jetzt muss der alte Herr sich mal ausruhen, bis zum nächsten Mal.


Euer Chico



















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